Wellen und Frequenzen - II
Ultraviolette Strahlung

Der deutsche Physiker Johann Ritter vermutete im Jahre 1800, dass das Spektrum auch jenseits des violetten Lichts fortgesetzt werden kann. Ein Jahr später fand er heraus, dass es unsichtbare Strahlen gibt, die Photoplatten stärker schwärzen als sichtbares Licht. Die ultraviolette (UV) Strahlung war entdeckt. Sie umfasst Wellenlängen zwischen 400 und 10 Nanometern (4 Millionstel Millimeter). Wie sichtbares Licht entsteht auch ultraviolette Strahlung, wenn in Atomen die äussersten Elektronen ihre Bahn um den Kern ändern und dabei Energie verlieren.
Röngten-Strahlung

Aufgrund der Vorarbeiten von Nikola Tesla entdeckte Wilhelm Conrad Röntgen im Jahr 1895 eine neue Art von Strahlen. Er wusste nicht, welcher Natur sie waren und nannte sie X-Strahlen. Sie konnten Materie durchdringen. So war es möglich, Bilder vom Innern des Körpers zu machen. 1912 bewies Max von Laue, dass es sich um elektromagnetische Wellen handelt. Röntgenstrahlen haben Wellenlängen zwischen 10 und 0,01 Nanometern. Sie entstehen, wenn in einem Atom die inneren Elektronen ihre Bahn um den Kern ändern oder wenn schnelle Elektronen abrupt gebremst werden.
Gamma-Strahlung

Produkt der Radioaktivität. Der britische Physiker Ernest Rutherford stellte im Jahr 1902 fest, dass es drei Arten von Strahlen gibt, wenn Atomkerne radio-
aktiv zerfallen. Er ordnete sie nach ihrer Fähigkeit, in Materie einzudringen, und nannte sie der Reihe nach Alpha, Beta und Gamma. Die ersten beiden sind Teilchenstrahlen, die dritte ist elektromagnetische Strahlung. Gammastrahlen bilden das kurzwellige Ende des elektromagnetischen Spektrums. Sie haben die höchsten Frequenzen und die höchsten Energien. Gammastrahlen entstehen bei radioaktiven Vorgängen.
Tachyonen-Strahlung

Nikola Tesla: Es lohnt sich auf alle Fälle, im Internet ein bisschen Zeit zu investieren, um mehr über dieses Genie zu erfahren.
Erfindungen wie u.a. Radio, Fernseher, Neon-Röhren, Radar, Wechselstrom, Transistoren, und eigentlich alles, was in irgendeiner Form mit Elektrizität zusammenhängt, gehen von Nikola Tesla’s Gedankengut aus. Unsere Technologie basiert auf ähnlichen Aspekten, ist jedoch keineswegs mit seinen Arbeiten zu vergleichen.

Die spektakulärste Experimentalleistung dieser Art schien der Bau eines "Solid-State-Converter" im Jahre 1931 gewesen zu sein, welcher einen speziellen Elektromotor antrieb, der in einem Pierce Arrow (schweres Luxusauto) eingebaut war. Die Energie holte sich der "Converter" über eine ca. 1.80m lange Antenne direkt aus dem "Äther".
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